Timon Beuscher und Jason Richmond sichern sich mit starker Leistung den Aufstieg.

Großer Erfolg für den Velo-Club Singen: Beim entscheidenden Aufstiegsturnier zur Verbandsliga 2026 in Aalen/Hofen bei Schwäbisch Gmünd sicherten sich die Singener Radballer Timon Beuscher und Jason Richmond verdient den Aufstieg in die Verbandsliga.
Der Start ins Turnier verlief zunächst noch etwas holprig. Gegen Wimsheim 2 tat sich Singen in der ersten Halbzeit schwer und konnte sich zunächst nicht entscheidend absetzen. Erst nach einer taktischen Umstellung im zweiten Durchgang kam deutlich mehr Ruhe und Struktur ins Spiel. Mit verbessertem Zusammenspiel, höherem Druck und konsequenten Abschlüssen setzte sich der VC Singen schließlich klar mit 6:2 durch.
Ein echtes Ausrufezeichen setzte die Mannschaft anschließend gegen Sulgen 5 – einen Gegner, gegen den Singen in der Vergangenheit regelmäßig das Nachsehen hatte und der daher als echter Angstgegner galt. Doch diesmal präsentierten sich Beuscher und Richmond in bestechender Form. Bereits zur Halbzeit führte Singen deutlich mit 5:0 und ließ sich den souveränen 6:1-Erfolg anschließend nicht mehr nehmen.
Auch gegen Alpirsbach 1 zeigte Singen eine starke offensive Leistung und gewann verdient mit 7:4.
Lediglich gegen Gastgeber Hofen 4 fanden die Singener nie richtig ins Spiel. Hofen nutzte den Heimvorteil geschickt aus, während Singen kein passendes Konzept gegen die druckvolle Spielweise des Gegners fand. Die 2:4-Niederlage musste man am Ende anerkennen.
Im abschließenden Spiel gegen Reichenbach 7 wäre für den VC Singen sogar noch mehr möglich gewesen. Nach einem langen und kräftezehrenden Turniertag merkte man beiden Spielern jedoch die Belastung deutlich an. Trotz guter Chancen reichte es am Ende nur zu einem 2:2-Unentschieden.
Mit einem Sieg hätte sich Singen sogar noch den Tagessieg sichern können.
Die Freude überwog dennoch deutlich: Mit 10:2 Punkten feierten Timon Beuscher und Jason Richmond den verdienten zweiten Platz und damit den Aufstieg in die Verbandsliga 2026.

Entscheidend waren neben der offensiven Stärke vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung, große Moral in schwierigen Spielphasen sowie der starke kämpferische Einsatz über das gesamte Turnier hinweg.